Teamspeak Server

Die Softwaresuite Teamspeak ermöglicht über den Teamspeak-Server Sprachkonferenzen unter Einsatz der Codecs CELP (auf Vektorquantisierung und parametrischen Verfahren basierender Sprach-Codec), GSM (ein auf Funknetze und daraus resultierenden verstümmelten Datenpaketen optimierter Codec), Speex (für Sprache und Internet-Übertragung via UDP optimierter Codec) und neuerdings auch CELT (ein verlustbehafteter komprimierter Codec mit sehr geringen Codec-bedingten Latenzzeiten). Allen verwendeten Codecs ist gemein, dass sie sich auch bei sehr geringen verfügbaren Bandbreiten einsetzen lassen, so dass ein Teamspeak-Server auch unter schlechten Übertragungsbedingungen oder parallel mit anderen Anwendungen mit hohem Bandbreitenbedarf genutzt werden kann.
Für die Sprachübertragung werden standardmäßig das UDP-Protokoll und der Port 9987 verwendet, Dateiübertragung und Anfragen an den Teamspeak Server nutzen TCP und den Standardport 30033 (Dateitransfer) bzw. 10011 (Serveranfragen), Probleme mit NAT sind nicht bekannt. Die Ports können bei Bedarf angepasst und nach eigenen Bedürfnissen konfiguriert werden.
Zu Etablierung einer Sprachverbindung ist zunächst die Eingabe des zu verwendenden Servers (mittels Hostnamen oder IP-Adresse und Portnummer, sollte diese von den oben genannten Standards abweichen) notwendig. Sobald die Verbindung zum Teamspeak-Server hergestellt wurde, wird ein Channel (eine vordefinierte Konferenzeinheit mit serverseitig konfiguriertem Codec und Qualitätsparametern) ausgewählt. Nach der optionalen Eingabe des für die Nutzung des Channels notwendigen Passwortes kann direkt mit der Konferenz begonnen werden.
Für die optimale Verständigung ist der Einsatz eines Headsets zu empfehlen.

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